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Aktuelle Informationen :

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Ferienbetreuung im Sternen-Kinder-Haus

In den Pfingstferien besuchten sehr wenige Kinder den Hort im S-K-H und dennoch gestalteten wir uns die Ferien recht gemütlich. Neben Tonwindlichter, Traumfängern und einem Nähprojekt krönten wir die Ferien mit einem Ausflug ins Germanische National Museum.

Vier Kinder starten mit Gabi und Miriam am Freitagvormittag mit dem Bus und U-Bahn nach Nürnberg. Da wir bereits um 9.30 Uhr am Hauptbahnhof ankamen, im Museum aber erst um 10.00 Uhr erwartet wurden, blieb uns Zeit zur Besichtigung der Klara Kirche. Diese Kirche zeichnet sich durch eine sehr moderne Inneneinrichtung aus, denn ein schlichter Altar aus Beton ist in dieser sehr alten Kirche, denn der Kirchenbau wurde bereits im Jahr 1270 begonnen. Die Kinder interessierten sich für diese ungewöhnliche Kirche und stellten gleich die Nachfrage ob wir uns die Lorenzkirche auch noch anschauen können. Dies zogen wir in Betrachten, machten uns allerdings erstmal auf den Weg ins Museum.

Wir trafen uns dort mit der Kunstpädagogin Arina, die uns mit dem Thema „Das Portrait“ vertraut macht. Wir erfuhren viel über die unterschiedlichen Arten von Portraits, uns wurde erzählt welche Informationen man aus den Bildern noch entnehmen kann und warum sich verschiedene wichtige Personen in unterschiedlicher Darstellung malen ließen. Die Kinder bekamen von unserer Führerin verschiedene Gegenstände, um genauso im Museum zu stehen wie die wichtigen Leute auf den Bildern. Das war ganz interessant, denn lächeln oder gar freundlich lachen durfte zu damaliger Zeit niemand auf Gemälden. Dies hatte den Grund, dass die Menschen in der damaligen Zeit ihre kaputten oder nicht mehr vorhandenen Zähne nicht zeigen wollten. Nach diesen Erklärungen durften die Kinder ein eigenes Portrait malen mit für sie typischen Gegenständen. Beim Malen erfuhren wir so ganz nebenbei, dass im Museum nicht mit Bleistift und Radiergummi gearbeitet werden darf. Kleinste Grafitpartikel und Radiergummiabrieb würden die ausgestellten Bilder nachhaltig schädigen. Unsere selbstgemalten Portraits wurden dann auch kurzzeitig im Museum ausgestellt. Wer durfte das schon mal erleben, das eigene Bild zwischen all den namhaften Meistern!! J

Der Rückweg erlaubte uns noch den Besuch in der Lorenzkirche und nach einem erfüllten Vormittag erreichten wir gegen 13.30 Uhr den Hort wieder.

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